Schwanger und pflegend: Wie Sie sich selbst nicht vergessen
Schwangerschaft ist eine besondere Zeit – aber was, wenn man gleichzeitig Angehörige pflegt?
Viele Frauen pflegen Familienmitglieder, obwohl sie selbst ein Kind erwarten. Zwischen körperlicher Belastung, emotionalem Stress und Verantwortung bleibt oft kaum Raum für eigene Bedürfnisse. Dabei gibt es konkrete Hilfen.
1. Doppelbelastung erkennen
Schwangerschaft und Pflege gleichzeitig zu bewältigen ist herausfordernd:
• Körperliche Beschwerden werden oft unterschätzt
• Emotionale Erschöpfung kann sich schleichend entwickeln
• Schuldgefühle gegenüber Angehörigen oder dem ungeborenen Kind sind häufig
Hier ist Selbstfürsorge kein Luxus, sondern notwendig.
2. Entlastung organisieren
Frauen haben Anspruch auf Hilfe – sie müssen sie nur kennen:
• Haushaltshilfe über die Krankenkasse bei Schwangerschaftsbeschwerden
• Verhinderungspflege oder Pflegesachleistungen für pflegebedürftige Angehörige
• Unterstützung durch ambulante Pflegedienste
Auch das soziale Umfeld (Familie, Freunde, Nachbarn) kann gezielt einbezogen werden.
3. Gespräche mit Ärzt*innen und Pflegeberatung
Es hilft, offen über die Situation zu sprechen:
• Frauenärzt*in über Belastung informieren
• Pflegeberatung der Kasse in Anspruch nehmen
• Rechtzeitig Anträge stellen – auch vorbeugend
Ein strukturierter Plan entlastet alle Beteiligten.
4. Eigene Bedürfnisse ernst nehmen
• Pausen fest einplanen
• Unterstützung annehmen, ohne schlechtes Gewissen
• Körperliche Signale achten und Überlastung vermeiden
💡 Fazit:
Wenn Sie während der Schwangerschaft pflegen, brauchen Sie mehr als Mut – Sie brauchen Unterstützung. Organisieren Sie Entlastung frühzeitig und vergessen Sie sich selbst nicht.
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