Sturzprotokoll richtig führen – was nach einem Sturz wichtig ist
Ein Sturz gehört zu den häufigsten Ereignissen im ambulanten Pflegealltag. Auch wenn zunächst keine sichtbaren Verletzungen erkennbar sind, darf ein Sturz nie unterschätzt werden. Eine strukturierte und vollständige Dokumentation ist entscheidend für Sicherheit und Qualität der weiteren Versorgung.
Unmittelbar nach einem Sturz steht die Beobachtung im Mittelpunkt. Wie war die Situation? Gab es Zeugen? Wie reagiert die betroffene Person? Schmerzen, Schwindel, Verwirrtheit oder Bewegungseinschränkungen sollten genau beschrieben werden. Entscheidend sind Fakten – nicht Vermutungen.
Ebenso wichtig ist die zeitliche Einordnung. Wann ist der Sturz passiert? Wann wurde er bemerkt? Welche Maßnahmen wurden ergriffen? Eine klare Chronologie erleichtert die ärztliche Einschätzung und schützt vor Missverständnissen.
Auch scheinbar kleine Details können relevant sein: rutschiger Boden, ungeeignetes Schuhwerk, veränderte Medikation oder plötzliche Schwäche. Die sorgfältige Weitergabe dieser Informationen unterstützt eine gezielte Prävention weiterer Stürze.
💡 Fazit:
Ein korrekt geführtes Sturzprotokoll schafft Transparenz, schützt Pflegekräfte und verbessert die Sicherheit der betreuten Person.
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